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Carte topographique Hilbeck
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Hilbeck
Der Historiker A. K. Hömberg erwähnt in seinem Werk Kirchliche und weltliche Landesorganisation des südlichen Westfalen die hl. Ida als Patronin der Kirche. Vermutlich lag das an der Vermutung, die Gründung der Kirchengemeinde stehe mit den Grafen von Werl in Verbindung, dessen Ahnfrau Ida war. In Wahrheit unterstand die Kirche dem Patrozinium des Sylvester. Hilbeck war ursprünglich eine Filialkirche von Büderich. Für den Bau ersten Kirche wurde ein Platz auf einer Anhöhe im Südwesten des Ortes ausgesucht. Der Ort hieß im Volksmund Tigge (Thing), was einen Hinweis auf vorgeschichtliche Nutzung als heidnischer Versammlungsort gibt. Der erste Kirchenbau war eine Kapelle aus Holz; der Grundriss entsprach in etwa dem Schiff der heutigen Kirche, die den Holzbau im 12. Jahrhundert ersetzte. Das Mittelschiff ist 11,75 Meter lang und 6,20 Meter breit; das Chorjoch mit 3/4-Schluss schließt sich um 10 cm verengt durch eine Mauernaht an. Der Chor wurde wohl anstelle des ursprünglich romanischen Chores, der auf einem quadratischen Grundriss stand, errichtet. Im Innenraum ist zwischen Schiff und Chor ein Schwibbogen aus Sandstein gespannt. Zwei Zierscheiben in Flachrelief sind in den Bogenzwickeln an der Westseite eingemauert; sie haben einen Durchmesser von etwa 43 cm. Eines zeigt das Wappen derer von Pentling, das andere ist mit einer Blattrosette verziert; zuvor dienten die Scheiben wahrscheinlich als Schlusssteine. Der Turm auf quadratischen Grundriss wirkt mächtig; er stammt aus dem 12. Jahrhundert. Schon während des Dreißigjährigen Krieges besaß die Kirche eine Orgel, die 1694 durch Sylvester Heilmann aus Herbern ersetzt wurde. Das Instrument stand über der Kanzel und dem Altar. Auf dem Weg zur Vollendung der Reformation kam es zu einigen Wirren. Der katholische Pfarrer in Büderich schickte seine beiden Kaplane Johan Binholt und Henning Schmittmann in die Stelle in Hilbeck; gleichzeitig wurde von den evangelischen Pfandherren des Hauses Hilbeck der ehemalige Mönch Nikolaus Fuchsius in das Amt eingesetzt. Fuchsius kam 1620 nach Hilbeck, konnte sich dort zwei Jahre halten und wurde dann von den Spaniern vertrieben; er kam vor 1634 noch einmal zurück und übersiedelte dann nach Bochum. Der Konkurrenzkampf zwischen beiden Konfessionen ging hin und her, verschiedene Pfarrer versahen ihren Dienst. Dabei verkamen die Kirche und das Pfarrhaus immer mehr. Erster Pfarrer in nachreformatorischer Zeit war Rappaeus; er verstarb 1674. Sein Nachfolger Johannes Bertram Reimbach war zuvor acht Jahre reformierter Prediger in Lünen.
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À propos de cette carte
Nom : Carte topographique Hilbeck, altitude, relief.
Lieu : Hilbeck, Werl, Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (51.55653 7.82710 51.59510 7.89241)
Altitude moyenne : 85 m
Altitude minimum : 69 m
Altitude maximum : 102 m
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